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MEDIAN Stellenangebote
Für diesen MEDIAN Standort sind folgende Stellen ausgeschrieben:
Wir können mit gezielten therapeutischen Maßnahmen auch bei schwersten neurologischen Erkrankungen vieles erreichen und ein Fortschreiten der Krankheit verhindern.
Vor allem Lähmungserscheinungen und Beeinträchtigungen der Hirnleistung lassen sich nachhaltig verbessern. Patienten mit neurologischen Erkrankungen wie z. B. nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma müssen oftmals wieder neu erlernen, was für sie vor der Erkrankung selbstverständlich war: das Anziehen, Waschen, Essen, Sprechen. Für dieses " Alltags-Training " und für das Trainieren der Leistung des Gehirns sind wir besonders gut ausgestattet.
Schlaganfall, Hirnverletzungen oder Entzündungen führen oft zu neurologischen Defiziten wie Gedächtnisschwäche, Konzentrationseinbußen, Verhaltensauffälligkeiten. Für Patienten mit solchen Beeinträchtigungen bietet unsere Abteilung hervorragende Bedingungen, um sowohl einzeln als auch in der Gruppe Hirnleistung, Kommunikationsfähigkeit und Sozialverhalten zu trainieren.
Ein ganzes Team ist darauf spezialisiert, auch schwerstbetroffenen Patienten die Rückkehr in ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.
Indikationen
Besondere Therapieangeboite/Verbindung von Therapie und Forschung
Gangtraining auf dem Laufband
Das Laufband-Training ist sowohl bei halbseitig gelähmten Schlaganfall-Patienten erfolgreich als auch bei Trägern von Hüftendoprothesen, die das operierte Bein noch nicht voll belasten dürfen. Der Patient steht in einem Fallschirmgurt hängend auf dem Laufband. Durch die Befestigung an einem Flaschenzug kann das Körpergewicht partiell entlastet werden. Jeweils zunächst zwei Therapeuten helfen, das betroffene Bein zu setzen und das Gangmuster zu korrigieren. Endoprothesenträger profitieren bei diesem Verfahren vor allem von der Möglichkeit der kontrollierten Gewichtsentlastung.
Der elektromechanische Gangtrainer
Er ist eine Weiterentwicklung des beschriebenen Gangtrainers: Der Patient steht auf zwei Fußplatten, deren Bewegung die Stand- und Schwungbeinphase des Gehens simuliert. Ein Motor unterstützt den Patienten gemäß seiner Mithilfe und zusätzlich werden die für das Gehen wesentlichen Körperschwerpunktbewegungen zyklusphasengerecht gesteuert. So kann ein»normales« Schrittmuster eingeübt werden.
Botulinum-Toxin-Therapie
Eine häufige Folge des Schlaganfalls ist die Hemiparese, eine halbseitige Lähmung. In der MEDIAN Klinik Berlin werden insbesondere bei starker Spastik gute Erfolge mit der Injektion von Botulinum-Toxin-A erzielt. Butolinum-Toxin schwächt die für die spastische Fehlstellung verantwortlichen Muskeln. Das Toxin bleibt lokal gebunden und ist dadurch nebenwirkungsfrei. Schlingentischbehandlung
Neu: Spiegeltherapie in der Schlaganfall-Nachbehandlung
Auf einem Tisch wird im rechten Winkel ein Spiegel angebracht. Wenn der Patient von rechts in den Spiegel schaut, sieht er dort das Spiegelbild seines gesunden rechten Armes, als wäre es der betroffene, durch den Schlaganfall gelähmte linke Arm. So erhält er das Gefühl, sein kranker Arm bewege sich. Das beeinflusst seine Beweglichkeit, da bei der Beobachtung von Bewegungenähnliche neuronale Netze im Gehirn aktiviert werden wie bei der der Bewegung selbst.
Differenzierte Sprach- und Schluckdiagnostik und -therapie
Störungen der Sprache, Aussprache, der Stimmgebung, der Atmung und des Schluckaktes erfordern ein sensibles, hochspezialisiertes therapeutisches Training. Ein Therapeutenteam verfügt über das erforderliche Spezialwissen, einen großen Erfahrungsschatz und eine moderne medizintechnische Ausstattung, z. B. für die Schluckdiagnostik.
Neu: Gleichgewichtstraining mit dem Balance-Board
Seit Ende 2008 wird die fernsehgebundene Spiegelkonsole Wii fit (Nintendo) im Bereich der neurologischen Rehabilitation erprobt und erfolgreich eingesetzt. Ergänzend zu den konventionellen Maßnahmen der Physikalischen Therapie trainieren Patienten effektiv Haltung, Gleichgewicht, Muskelkraft und Koordination. Das Training kann– nach Anschaffung eines Gerätes– auch zu Hause weitergeführt werden.
Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Fachbereiches Neurologie
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