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Ein Mann mit grünem Pulli atmet die frische Luft ein

Das Leben leben

Erholung nach einer Lungenentzündung

Rehabilitation nach einer Lungenentzündung

Mehr als 500.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an einer Lungenentzündung (Pneumonie). In schweren Fällen ist eine stationäre Behandlung erforderlich. Wird die Erkrankung jedoch frühzeitig erkannt und adäquat behandelt, heilt sie meist ohne bleibende Schäden aus. Trotzdem ist eine Pneumonie keineswegs harmlos, insbesondere ältere Menschen, Personen mit geschwächtem Immunsystem oder mit chronischen Vor- und Begleiterkrankungen tragen ein erhöhtes Risiko für einen komplizierten Verlauf. Nach überstandener Akutphase bildet eine medizinische Rehabilitation einen wichtigen Teil der Genesung. Ziel ist es, die körperliche Leistungsfähigkeit wieder aufzubauen, Spätfolgen zu vermeiden und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern. In den MEDIAN Kliniken erhalten Patientinnen und Patienten eine individuell abgestimmte Rehabilitation, medizinisch fundiert, ganzheitlich orientiert und mit dem Fokus auf eine stabile langfristige Gesundheit.

Auf dieser Seite 

Was Sie in der Rehabilitation nach Lungenentzündung erreichen können

Die Rehabilitation nach einer Lungenentzündung, ob bakterieller Natur oder in Form einer Viruspneumonie, verfolgt ein ganzheitliches Ziel: die vollständige Erholung von der akuten Erkrankung und die schrittweise Rückkehr zur körperlichen und seelischen Stabilität. Unsere Programme orientieren sich individuell an Ihrem Gesundheitszustand. 

Ein Mann macht draußen an einem Sportgerät Übungen

Ziele der Reha

  • Verbesserung der Lungenfunktion und Atemtechnik
  • Steigerung der körperlichen Belastbarkeit
  • Wiedererlangung von Selbstständigkeit im Alltag
  • Stabilisierung des Immunsystems
  • Prävention von Folgeerkrankungen
  • Psychische Unterstützung und Krankheitsverarbeitung

AHB als Nachsorge bei Lungenentzündung

Nach einer schwer verlaufenden Lungenentzündung bleibt häufig eine ausgeprägte körperliche Schwäche zurück. Insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt stellt die Anschlussheilbehandlung (AHB) in einer spezialisierten Rehabilitationsklinik einen wichtigen Bestandteil der weiteren Behandlung und Rehabilitation dar.

Ziel der AHB ist es, die Regeneration gezielt zu fördern, das Immunsystem zu stabilisieren sowie die körperliche und psychische Belastbarkeit schrittweise wieder aufzubauen. Gerade bei älteren Menschen oder Personen mit chronischen Vorerkrankungen kann die AHB dazu beitragen, Rückfällen vorzubeugen und mehr Sicherheit im Alltag zurückzugewinnen.

Ein Mann inhaliert mithilfe einer Maschine

Typische Therapiebausteine der AHB

  • Atemphysiotherapie mit Atem-, Husten- und Selbsthilfetechniken sowie apparativen und nicht apparativen Verfahren zur Schleimlösung
  • Bewegungstherapie zur Verbesserung von Ausdauer, Kraft und Mobilität
  • Inhalationstherapien wie IHHT sowie gegebenenfalls Anpassung der medikamentösen Behandlung
  • Ernährungstherapie mit Fokus auf Immunsystem und ausreichende Energieversorgung
  • Psychologische Unterstützung und Maßnahmen zur Stressbewältigung

Was Sie in der Reha erwartet

Unser Behandlungsansatz in der Reha nach Lungenentzündung

Die Reha-Maßnahmen bei überstandener Pneumonie oder Virusinfektion sind interdisziplinär und individuell gestaltet. Ziel ist es, belastete Körperfunktionen gezielt zu stärken, Beschwerden zu lindern und Rückfällen vorzubeugen.

Therapiebausteine

Eine Gruppe die Nordic Walking betreibt

Körperliches Training

zur Belastungssteigerung

Eine Frau die mit den Finger die Luft anhält

Atemtherapie

zur Kräftigung der Atemmuskulatur

Eine Frau auf einem Sportgerät, die von einer Ärztin begleitet wird

Ergometertraining

Intervall Training zur Förderung von Ausdauer und Kreislauf

Eine Ernährungspyramide

Ernährungstherapie

zur Stärkung der Immunabwehr

Eine Frau die einer Person etwas erklärt

Schulungen

u.a. Atemhygiene, Medikamentenmanagement, Tabakentwöhnung

Zwei Personen die ein Gespräch führen

Psychologische Betreuung und Entspannungstherapien

Ein Mann inhaliert mithilfe einer Maschine

Inhalationstherapie

mit Sole oder bronchienerweiternden Wirkstoffen

Die Personen betreiben Sport

Medizinische Trainingstherapie (MTT)

angepasst an Ihre persönliche Belastbarkeit

Die Schwester zeigt der Patientin Gegenstände

Ergotherapie

inkl. Hilfsmittelberatung zur Förderung der Selbstständigkeit

Eine Frau die einen weißen Kittel und ein gelbes T-Shirt an hat

Fachärztliche Betreuung

inklusive Überprüfung und ggf. Anpassung der Medikation

Eine Frau die sich massieren lässt

Physikalische Maßnahmen

wie Hydrojetmassage / klassische Massage

Ablauf der pneumologischen Rehabilitation

Ihre Rehabilitation in unseren pneumologischen Kliniken variiert je nach individueller Situation zwischen zwei und vier Wochen. Der Ablauf gliedert sich grob in folgende Schritte.

Zwei Frauen die sich über eine Aufnahme und Diagnostik unterhalten

Aufnahme & Diagnostik

Den Beginn der Rehabilitation bilden umfassende fachärztliche, Eingangsuntersuchungen. Dazu gehören z. B.:

  • Erhebung der medizinischen Vorgeschichte und Durchführung der erforderlichen Diagnostik.
     
Die Personen führen eine Übung durch im Rahmen der Therapiephase

Therapiephase

Die aktive Therapiezeit findet in der Regel werktags zwischen 8:00 und 17:00 Uhr statt. Regelmäßige Visiten ermöglichen einen fachärztlichen Austausch und bieten Gelegenheit zu flexiblen Anpassungen des Therapieplanes an den gesundheitlichen Fortschritt. Der Stationsarzt ist unmittelbarer Ansprechpartner für alltägliche medizinische Belange. Erstellung eines individuellen Therapieplans basierend auf den diagnostischen Ergebnissen und den persönlichen Zielen der Patientin oder des Patienten. 

Die Frau führt eine Abschlussuntersuchung durch

Abschlussuntersuchung

Bewertung des Rehabilitationserfolgs und Beratung zu weiteren Maßnahmen nach der Entlassung.

Die Personen schaut sich die Nachsorge und Weiterversorgung App an

Nachsorge & Weiterversorgung

Bereits während des Aufenthalts liegt ein Focus darauf, sich Gedanken über eine Verbesserung der Situation nach der Reha zu machen. Wir überlegen dabei gemeinsam mögliche Verbesserungsoptionen, wie z. B.: 

  • Ambulante Weiterbehandlung durch die entsprechenden Fachärzte nach der Reha
  • Empfehlungen zu Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen
  • Digitale Nachsorgeprogramme (z. B. MyMEDIAN@Home)

Gesund werden, wo andere Urlaub machen

Pneumologische Reha am Meer

Das Reizklima an der Ost- oder Nordsee kann den Rehabilitationsprozess in der pneumologischen Rehabilitation gezielt unterstützen. Die salzhaltige, feuchte Meeresluft wirkt sich positiv auf die Atemwege aus und kann insbesondere Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale oder COPD entlasten. Gleichzeitig ist die Belastung durch Pollen und andere Allergene deutlich geringer, was das Atmen erleichtert und insgesamt ein günstiges Umfeld schafft – insbesondere nach Long Covid, einer Lungenoperation, einer Lungenentzündung sowie für Allergikerinnen und Allergiker.

Unsere Rehakliniken am Meer

Verstehen, erkennen, behandeln

Lungenentzündung verstehen: Ursachen, Symptome und Folgen

Eine Lungenentzündung ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die die Atemfunktion stark beeinträchtigen und den gesamten Organismus belasten kann. Auch nach überstandener akuter Behandlung können Symptome und Einschränkungen bestehen bleiben, die gezielte Unterstützung und Zeit zur Erholung erfordern.

Eine Frau die eine grüne Tasse in der Hand hat und lächelt

Ursachen & Risikofaktoren

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) kann durch verschiedene Erreger verursacht werden, am häufigsten durch Bakterien und Viren, seltener durch Pilze. Dabei entzündet sich das Lungengewebe, insbesondere die Lungenbläschen (Alveolen), wodurch der Gasaustausch beeinträchtigt werden kann. Besonders gefährdet sind:

  • Menschen ab 65 Jahren
  • Personen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma bronchiale, COPD, Herzinsuffizienz oder Diabetes
  • Menschen mit geschwächtem Immunsystem
  • Raucherinnen und Raucher
Der Arzt berät die Patientin

Symptome & Diagnose

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) kann sich durch eine Vielzahl von Beschwerden äußern, die je nach Alter, allgemeinem Gesundheitszustand und Auslöser der Erkrankung unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Häufig beginnt die Erkrankung plötzlich und mit deutlich spürbaren Symptomen, doch insbesondere bei älteren Menschen oder Kindern kann sie auch schleichend und mit atypischen Anzeichen verlaufen. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um schwere Verläufe zu vermeiden und eine gezielte Behandlung einzuleiten. Die Diagnose einer Lungenentzündung erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung, Blutanalysen, bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder CT sowie, je nach Verlauf, mikrobiologischen Tests zur Ermittlung des Erregers.

Vorbeugung und Schutzmaßnahmen

Zur Vorbeugung einer Lungenentzündung sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:

Die Frau eine Zigarette in der Hand
  • Impfungen gegen Grippe, Pneumokokken, RSV

  • Gesunde, vitaminreiche Ernährung

  • Ausreichend Bewegung und Schlaf

  • Verzicht auf Nikotin

Qualität in Zahlen

Darum pneumologische Reha bei MEDIAN

Bei MEDIAN finden Sie spezialisierte Kliniken, die langjährige Erfahung und herausragende Expertise in der Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit Atemwegs- und Lungenerkrankungen haben und auf höchstem Niveau Rehabilitationsleistungen erbringen. 

95 Qualitätspunkte

95 von 100 Qualitätspunkten bestätigen die hervorragende therapeutische Versorgung in der Pneumologie.

Quelle

92 % Zufriedenheit

92 % unserer Patientinnen und Patienten sind mit der Pflege zufrieden – ein tolles Ergebnis!

Quelle

Unsere Kliniken für eine Rehabilitation bei Lungenentzündung

Die MEDIAN Kliniken verfügen über erfahrene pneumologische Fachabteilungen, moderne Ausstattung und ein interdisziplinäres Team aus Ärztinnen, Ärzten, Therapiepersonal und ausgebildeten Pflegekräften. Unser Ziel ist es, Ihre Atemgesundheit ganzheitlich zu fördern, mit medizinischer Kompetenz, menschlicher Zuwendung und maßgeschneiderten Therapieplänen.